Corona-Genesene gesucht!

Behandlungsverfahren für an COVID-19 erkrankte Patienten mit Rekonvaleszenten-Plasma

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die sich von einer Infektion bzw. Erkrankung mit dem
neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 glücklicherweise erholt haben und wieder ganz gesund sind,
können Sie uns bei der Behandlung von Patienten, deren Leben durch eine SARS-CoV-2 Infektion bedroht ist,
durch eine spezielle Form der Blutspende aktiv unterstützen.

 

Was bedeutet Rekonvaleszenten-Plasma?

Als sogenannter Rekonvaleszent gilt, wer eine Krankheit überstanden hat. Personen, die nach einer Erkrankung an COVID-19 wieder genesen sind, haben schützende Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus gebildet. Diese sind im Blutplasma enthalten - daher wird wird dieses Rekonvaleszenten-Plasma (RKV-P) genannt. 

Rekonvaleszenten-Plasma ist eine der wenigen bestehenden therapeutischen Optionen zur Behandlung von Patient*innen mit einem schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung. Schon bei früheren Virusepidemien wurde beschrieben, dass Patient*innen mit schweren, lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen sich schneller erholen können, wenn sie Blutplasma von Personen erhalten haben, die auch mit dem jeweiligen Virus infiziert waren und wieder genesen sind. Es gibt erste Hinweise, dass das auch bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 zutreffen könnte. 

Das Rekonvaleszenten-Plasma wird über eine sogenannte Plasmapherese aus dem Blut gewonnen. Sie läuft nach dem selben Prinzip ab wie eine Thrombozytenspende.

Sie möchten helfen?

Danke, dass Sie sich für Corona-Erkrankte einsetzen möchten! 

Detaillierte Informationen zu dem Rekonvaleszenten-Plasma erhalten Sie in dem Informationsbogen
Bitte beantworten Sie den Fragebogen und schicken uns diesen per Mail (tfm(at)med.uni-goettingen.de) oder Fax (0551 / 39-64440) zu. 

Downloads: Informations- und Fragebogen

Noch Fragen?

Sollte der Informationsbogen Ihre Fragen nicht beantwortet haben, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular oder rufen Sie unter der 0551/39-64446 an. 

Förderung der EU zur Herstellung von Rekonvaleszenten-Plasma

Die Europäische Union fördert europaweit die Herstellung von Rekonvaleszenten-Plasma mit insgesamt 40 Millionen Euro. Auch die Abteilung Transfusionsmedizin der Universitätsmedizin Göttingen erhält hierfür eine Förderung.

Die Abteilung Transfusionsmedizin kooperiert mit 

  • dem Institut für Transfusionsmedizin und Transplantat Engineering der Medizinischen Hochschule Hannover,
  • der Abteilung Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Halle (Saale),
  • dem Institut für Labordiagnostik, Mikrobiologie, Transfusionsmedizin und Pathologie des Südharz Klinikums Nordhausen gGmbH und 
  • dem Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK Blutspendedienst NSTOB gGmbH) in Springe

   

   

Das Rekonvaleszenzplasma-Programm 
der Abteilung Transfusionsmedizin der 
Universitätsmedizin Göttingen
 wird

unterstützt durch die Europäische Kommission

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