Typisierungsaktion für Helene

Lebensretter*in gesucht!

113 Menschen haben sich am 30. Oktober 2021 bei der Typisierungsaktion in Adelebsen für Helene als potenzielle Stammzellspender*in registriert. Für die Aktion hat sich die Freundin der Familie, Katherina Hauenstein, mit Luisa Köhler vom Fitness- und Gesundheitsstudio MaxxWell in Adelebsen zusammengetan. "Für uns ist es eine echte Herzensangelegenheit" sagt die Sport- und Fitnesskauffrau. Hierzu hat das Fitnesstudio ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und jede*r neu Registrierte hat als Dank sogar eine Kaffespezialität umsonst erhalten. 
Mit Flyern und zahlreichen Aufrufen in den sozialen Medien und über das Göttinger Tageblatt warben sie für die Aktion. Viele sind sogar aus weiter Entfernung nach Adelebsen angereist, um sich typisieren zu lassen. Katherina, die in Adelebsen groß geworden ist, ist mit dem Ergebnis zufrieden: "Da zeigt sich echter Zusammenhalt. Da kann man sich auf mein Dorf verlassen!". 

So helfen Sie

Falls Sie bei keiner Typisierungsaktion dabei sein konnten, können Sie sich in unseren Blutspende-Räumlichkeiten registrieren lassen oder Sie fordern ein kostenloses Registrierungsset an. 

Die kleine Helene ist gerade erst dabei, die Welt zu entdecken, als sie schwer an Blutkrebs erkrankt. Ihren ersten Geburtstag hat sie im Krankenhaus verbringen müssen.

Die zweite Chemotherapie hat sie schon hinter sich gebracht und befindet sich aktuell in der Isolation. Denn durch die Chemotherapie ist ihr Immunsystem geschwächt und muss vor Krankheitserregern geschützt werden. Eine Stammzelltransplantation ist für Dezember angedacht. 

Helenes Tante Jessika Römermann hat den Kontakt zur KMSG hergestellt, um Typisierungsaktionen zu organisieren: "Wir glauben fest daran, dass ein passender Spender oder eine passende Spenderin gefunden wird!", erzählt uns die Tante. Die Krankenschwester hat sich extra Zeit freigeschaufelt und Dienste getauscht, um die Typisierungsaktionen umzusetzen. Dabei wird sie von ihrer Kollegin Katherina Hauenstein tatkräftig unterstützt. Gemeinsam versuchen sie eifrig, Menschen davon zu überzeugen, sich typisieren zu lassen. "Wenn nicht für Helene, dann für jemand anderen", sagt Römermann. Mit ihrem Einsatz schenken sie in jedem Fall vielen Erkrankten weltweit Hoffnung. 

Solange bis die Transplantation stattfinden kann, verbringt Helene die Tage hauptsächlich damit zu spielen: "Sie ist sehr agil und man hat das Gefühl, sie steckt das alles am besten weg", berichtet ihre Tante. Immerhin verliert Helene auch nicht im Krankenhaus ihr Lachen, wie die Fotos zeigen, die uns die Familie hat zukommen lassen. 

Die Berichterstattung des Göttinger Tageblatts zur vergangenen Typisierungsaktion in Krebeck finden Sie hier

Sie möchten selbst eine Typisierungsaktion organisieren?

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