Spendergeschichten

"Hall of Fame"

Hier stellen wir Ihnen Spender*innen vor, die durch ein herausragendes Verantwortungsbewusstsein - teilweise sogar über viele Jahre - einen Unterschied für die Gesundheitsversorgung in unserer Region geleistet haben.

Hannah Rauterberg - Eine Blutspenderin kommt selten allein

Hannah Rauterberg geht selten alleine zur Blutspende – denn zusammen macht helfen sogar noch mehr Spaß! 

Meistens kommt sie mit ihrem Freund Helge zur Spende. Helge darf als Mann zwar häufiger spenden (Männer alle 2 Monate, Frauen alle 3 Monate), aber spätestens wenn Hannah wieder spenden darf, kommt er mit. 

Die beiden gehen am liebsten im Klinikum spenden, weil sie den Imbiss dort so sehr schätzen. Auf die Frage hin, warum sie Blut spenden, zögert Helge nicht lange mit einer Antwort: „Ich bin gesund, andere nicht“. Hannah ergänzt: „Was spricht dagegen, es nicht zu tun? Ich fühle mich sehr wohl, hier zu spenden und fühle mich hier sicher. Es wird sich immer gekümmert und alle sind sehr nett! Und das Essen ist gut!“. Zum Zeitpunkt des Fotos hat sie ihre 10. Spende hinter sich gebracht. Wir gratulieren zum Jubiläum und freuen uns schon auf die nächsten Jubiläen!

Unser Tipp: Nehmen auch Sie Ihre Freund*innen und WG-Mitbewohner*innen zum Blut spenden mit! Gerade beim ersten Mal fühlt es sich gut an, einen „alten Hasen“ an der Seite zu haben. Wenn Sie eine*n Erstspender*in mitbringen, erhalten Sie von uns einen Gutschein Ihrer Wahl als Dankeschön!

Lothar Demel - 350. Thrombozytenspende

Wir gratulieren Lothar Demel zu 350 Spenden! 

Herr Demel ist schon so lange Blutspender bei uns, dass er sich schon gar nicht mehr erinnern kann, wann er das erste Mal Blut spenden war. „Es muss aber ungefähr Ende der 90er gewesen sein“, sagt er. Seine Hilfsbereitschaft zeichnet ihn aus – und das nicht nur als Blutspender. Demel war auch 25 Jahre lang beim Technischen Hilfswerk aktiv. Seit Ende des Jahres 2000 spendet Herr Demel fast alle zwei Wochen Thrombozyten - „Zeit, die ich immer nützlich verbringen kann, zum Beispiel, um mal in einer Computerzeitschrift zu blättern“. 

Wir danken Ihnen herzlichst für Ihren regelmäßigen Einsatz! 

Carolin Ecker - Organisatorin der Rotaract Blutspendeaktion

In den letzten beiden Aprilwochen 2021 hat der Rotaract-Club Göttingen zum Blutspenden aufgerufen. Denn das Motto der Rotaracter lautet: „Lernen, Helfen, Feiern!“. Dabei wurde nicht nur aktiv mit Blutspenden geholfen. Auch haben die Rotaracter zum Geldspenden für die KMSG (Knochenmark- und Stammzellspenderdatei Göttingen) aufgerufen, die genauso wie die Blutspende Teil der Abteilung Transfusionsmedizin der UMG ist. Und auch das Lernen kam mit Vorträgen zur Blut- und Stammzellspende nicht zu kurz. Gefeiert werden kann jetzt der gemeinsame Erfolg!

Carolin Ecker hat den Anstoß für die Aktion gegeben. Die Medizinstudentin hat im vergangenen Jahr in ihrer Heimat auf der Corona-Station gearbeitet und immer wieder mitbekommen, dass die Blutkonserven knapp sind.

Carolin kann sich noch gut an ihre erste Spende erinnern, als sie ihre Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten absolviert hat und mehr zu den Blutgruppen erfahren hat. „Ich wusste, dass ich die Blutgruppe 0 Rhesus negativ habe… und damit war klar, dass das nur klug ist Blut zu spenden!“. Denn Menschen mit der Blutgruppe 0 Rhesus negativ gelten als Universalspender. Sie sind die einzigen, deren Blut für jeden Menschen eingesetzt werden kann. 

Sie wollen mehr zu den Blutgruppen erfahren? Die Hochschulgruppe "Blutspende-Botschafter" haben eine Podcast-Folge dazu erstellt. Hören Sie hier rein. 

Axel Schrader - Die Thrombozytenspende dazumal...

Als Herr Schrader das erste Mal bei uns Blut spendete, sah er es noch als eine gute Möglichkeit, mit der Aufwandsentschädigung die Haushaltskasse während seiner Studienzeit 1995 bis 2001 aufzubessern. Heute ist es für ihn Berufung. 

Zwischendurch war Schrader auch als Thrombozytenspender aktiv. Damals waren die Geräte noch viel größer, es brauchte noch zwei „Piekse“ statt nur einem Pieks heute und eine Thrombozytenspende dauerte rund eine Stunde länger als es heutzutage der Fall ist, erzählt er. 

Schrader sagt: „Ich kann jedem empfehlen Blut zu spenden, weil man gegebenenfalls selbst einmal auf eine Blutspende angewiesen ist.“ 

Wir sagen Danke für Ihr jahrelanges Engagement!

Verena Pauer - Das allererste Mal...

Verena Pauer war als BLUG-Reporterin bei uns. Der BLUG ist der Blog der Georg-August-Universität Göttingen.
Wie sie ihren ersten Besuch bei uns erlebt hat, das erfahren Sie in ihrem Artikel "Kleiner Piks, großer Beitrag"

Christiane Bärenstrauch - 200. Thrombozytenspende

Wir gratulieren Christiane Bärenstrauch aus Bad Grund zu ihrer 200. Thrombozytenspende bei uns!

Dabei hat sie viele Jahre Spende-Erfahrung und insgesamt schon weitaus mehr als 200 Mal Blut oder Thrombozyten gespendet. Für sie ist das Engagement selbstverständlich, „das wäre ja sonst Ressourcenverschwendung“, wie sie sagt. Außerdem genießt sie das familiäre Miteinander in der Thrombozytenspende.

Pascal Oppermann - Nur wegen OP ausgesetzt

Nur eine OP konnte Pascal Oppermann zwischenzeitlich dazu bringen, seinen „Spende-Marathon“ zu unterbrechen. Ansonsten hält ihn wenig davon ab, alle zwei Wochen bei uns vorbeizusehen.

Wir sind stolz, solche tollen Spender zu haben!

Jens Schroeder - 300. Thrombozytenspende

Schon seit 18 Jahren zählt Jens Schroeder zu unseren treuen Spendern. Er nutzt die Zeit bei uns immer gerne zum Lesen, denn: „Sonst komme ich ja nicht dazu!“.
Wir hoffen, Ihre aktuelle Lektüre bleibt spannend, damit wir Sie bald schon wieder bei uns begrüßen dürfen!

Die Thrombozytenspende dauert ungefähr 50-80 Minuten. Thrombozyten kann man alle 14 Tage spenden. Sie wollen auch Thrombozyten spenden? Dann sprechen Sie uns bei Ihrer nächsten Blutspende an.

Gerhard Dockenfuß - Blutspender-Ruhestand!

Blutspender für‘s Leben: Nach 185 Spenden verabschiedet sich Gerhard Dockenfuß mit 76 Jahren in den Blutspender-Ruhestand! Wir bedanken uns ganz herzlich für das außerordentliche Engagement

...Sie fragen sich, wie man das schafft? Herr Dockenfuß‘ Rat: „Man braucht das Ziel vor Augen: nämlich anderen Menschen zu helfen!“

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